Corona Infos

Aktuelle Infos       Krankmeldung     Weitere Informationen


Aktuelle Infos

Elternbrief der Schulleitung vom 31.05.2021
Elternbrief der Schulleitung vom 05.05.2021 mit Informationen zum "Lolli-Test"
Plan des Wechselunterrichts ab Montag, den 10.05.2021
Unfallkasse-nrw.de Stellungnahme zur Anwendung von sogenannten PCR „Lolli – Tests“ und Antigen - Selbsttests in Schulen

Labor

Anleitung zum Lolli-Test vom Labor Dr. Wisplinghoff

Labor

Anleitung für die Einzeltestung nach einem Positivfall vom Labor Dr. Wisplinghoff

Labor

Ablauf der Lolli-Testung vom Labor Dr. Wisplinghoff

Logo des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Animierter Erklärfilm zur Lolli-Testung für Kinder 
Logo des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Erklärfilm zum Lolli-Test mit André Gatzke
Logo des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Weiterführende Informationen des Schulministeriums zur Lolli-Testung 
Elternbrief der Schulleitung vom 15.04.2021

 

Formular Anmeldung Notbetreuung ab dem 12.04.2021
Informationen für Eltern im Quarantänefall
 RKI Information des RKI zur Coronavirus-Infektion und häuslicher Quarantäne 

Schaubild Erkrankung Kind

Aktuelles Konzept zum Distanzlernen der Grundschule Weyer
Hygienekonzept der Grundschule Weyer - Stand 07.09.2020
 

Ablaufschema bei Covid19-Erkrankungen in Schulen 

 

 

 


 

 

Stellungnahme der Unfallkasse NRW zur Anwendung von sogenannten PCR „Lolli – Tests“ und Antigen - Selbsttests in Schulen

Um einen sicheren und möglichst konstanten Schulablauf an allen Grundschulen und Förderschulen in NRW zu sichern, wurden ab dem 10. Mai 2021 flächendeckende PCR-Pooltestungen („Lolli-Tests“) eingeführt. Derzeit kursiert das Gerücht, dass die Abstrichtupfer in den Corona „Lolli-Tests“ mit Ethylenoxid beschichtet und daher krebserregend seien.

Ausgelöst durch diese irritierende Fehlinformation hat die Unfallkasse NRW inzwischen zahlreiche Anfragen mit der Fragestellung: „Kann von den Abstrichtupfern der „Corona-Lolli-Tests“ und Antigen - Selbsttests eine Gesundheitsgefahr ausgehen?“ erhalten.

Die Sorgen der Eltern werden seitens der Unfallkasse UK NRW sehr ernst genommen. Als Träger der gesetzlichen Schülerunfallversicherung ist uns die Aufklärung der Öffentlichkeit, Schulen und Erziehungsberechtigten wichtig.

Der Verunsicherung anlässlich der Berichterstattung möchte die Unfallkasse NRW Rechnung tragen.

Die Antwort der Unfallkasse NRW auf die Fragestellung „Kann von den Abstrichtupfern der „Corona-Lolli-Tests“ und der Antigen-Selbsttests eine Gesundheitsgefahr ausgehen?“, lautet wie folgt:

Nein! Grundsätzlich sehen wir keine Gesundheitsgefahren bei der Anwendung von Abstrichtupfern in „Corona Lolli-Tests“ und Antigen – Selbsttests, die mit Ethylenoxid ordnungsgemäß sterilisiert wurden und die eine CE-Kennung und/oder vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Zulassung erhalten haben.

Begründung

Der Stiel des „Testskits“ besteht üblicherweise aus Kunststoff - z.B. Polystyrol (PS), das „Wattebausch-Ende“ aus steriler Viskose. Insofern enthalten die Abstrichtupfer, von der Sache her gesehen, keine schädlichen Substanzen.

Grundsätzlich müssen Abstrichtupfer, wie andere Medizinprodukte auch, vor deren Benutzung sterilisiert werden. Zur Sterilisation von Tupfern wird üblicherweise Ethylenoxid verwendet, das sich seit Jahrzehnten in der Medizin bewährt hat. In Hinblick auf Ethylenoxid in Medizinprodukten sind international strenge Grenzwerte etabliert. Das Sterilisations- und Zulassungs-verfahren ist in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich streng reguliert (z.B. durch das Medizinproduktegesetz, die Medizinproduktebetreiber-verordnung). Damit soll sichergestellt werden, dass alle ggf. verbleibenden Rückstände ungefährlich für den Menschen sind. Die Schlussfolgerung, dass die Abstrichtupfer mit Ethylenoxid beschichtet sind, trifft daher nicht zu.

Stichwort Importware: Ethylenoxid ist ein Gas und gast ggf. beim Transport und der Lagerung rasch aus. Sorgen, dass sich möglicherweise bei Importware Ethylenoxid - auf den vom Bundesinstitut für Arzneimitteln und Medizinprodukte (BfArM) zugelassenen Abstrichtupfern - in gesundheitsschädlicher Menge - befindet, sind daher letztendlich unbegründet.

SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltests vs. PCR „Lolli-Tests“ Bewertung der Unfallkasse NRW

Nach Auffassung der Unfallkasse NRW ist der Nutzen beider Testverfahren deutlich größer als das mögliche Risiko, wenn die Anwendungshinweise der Hersteller/ Inverkehrbringer strikt beachtet werden.

Beim SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltest wird aus dem vorderen Nasenbereich eine Abstrichprobe entnommen. Der Antigen-Schnelltest beruht darauf, dass auf die Reste der Coronavirus-Eiweiße geschaut wird. Für die Auswertung der Probe wird eine Pufferlösung – die in sehr geringen Mengen Gefahrstoffe enthalten kann – verwendet. Der Vorteil der Antigen-Schnelltests besteht darin, dass er innerhalb von 15 bis 20 Minuten Auskunft geben kann, ob jemand in einem bestimmten Zeitfenster andere anstecken könnte.

Die Antigen-Schnellteste sind nicht so zuverlässig, wie die PCR-Teste. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann trotz negativer Ergebnisse nicht gänzlich ausgeschlossen werden (siehe: www.rki.de)

Beim PCR „Lolli-Test“ in der Schule lutscht eine Gruppe von Kindern und Beschäftigten morgens für etwa 30 Sekunden an einem Abstrichtupfer – so, wie an einem Lolli.

Die Tupfer aller Beteiligten werden in einem Sammelgefäß zusammengeführt und als anonyme Sammelprobe (sogenannter „Pool“) noch am selben Tag in einem Labor nach der PCR-Methode ausgewertet. In der Sammelprobe kann im Rahmen der Analyse ggf. das Erbmaterial des Coronaviruses nachgewiesen werden. Bis die Schule das Testergebnis erhält, dauert es einige Zeit. Bei einem positiven SARS-CoV-2 Nachweis müssen weitere (Einzel-) PCR-Tests durchgeführt werden. Diese Methode sichert ein sehr verlässliches Testergebnis.

Das PCR-Pooltestverfahren („Lolli-Test“) ermöglicht insbesondere für die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Förderschulen sowie der Schulen mit Primarstufe eine Kinder- gerechtere Handhabung als die SARS-CoV-2 Antigen-Schnellteste. Daher ist der „Lolli-Test“ bei der Anwendung wesentlich angenehmer und sorgt dafür insgesamt für eine höhere Akzeptanz - auch bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern.

Fazit

Beide Testverfahren (SARS-CoV-2 Antigen-Schnellteste oder PCR „Lolli-Teste“) unterscheiden sich. Beim PCR-Test kann eine mögliche Infektion deutlich früher festgestellt werden als bei einem Antigen-Schnelltest, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung rechtzeitiger erkannt wird (siehe Abbildung).

Quelle: Verwaltungs-Berufsgenossenschaft

Schematische Darstellung zum Vergleich der Empfindlichkeit von PCR- und SARS-CoV-2 Antigen-Tests

In der Grafik ist qualitativ (ohne Maßstab) die Infektiosität einer Person dargestellt, die sich am Tag 0 mit dem Coronavirus infiziert und die ab dem 6. Tag Krankheitssymptome hat. Die Infektiosität, also die Virenlast, die von der infizierten Person ausgeht, ist als rote Kurve beispielhaft über eine Zeit in Tagen dargestellt. Man sieht als hellblau hinterlegten Bereich die Zeitspanne, in der beim PCR Test ein positives Ergebnis bei der infizierten Person zu erwarten ist. Im Vergleich dazu sieht man den dunkelblau dargestellten zeitlich deutlichen kürzen Bereich, wo auch ein Antigen-Test ein positives Ergebnis liefern kann. Es wird auch deutlich, dass beide Testverfahren Bereiche haben, bei denen negative Ergebnisse trotz einer – wenn auch niedrigen – Infektiosität möglich sind. Mit Antigen-Tests können im Vergleich zu PCR-Tests nur Personen mit deutlich höherer Infektiosität erkannt werden.

Es handelt sich um eine Beispieldarstellung, Infektionen können anders verlaufen, Personen früher oder später infektiös werden, die Virenlast kann langsamer oder schneller ansteigen oder abfallen und die Gesamtdauer kann kürzer oder länger sein.


 

 

 

Krankmeldung

Umgang mit Krankheitssysmptomen

Bitte entschuldigen Sie Ihr Kind telefonisch morgens vor dem Unterricht. Sollte Ihr Kind aufgrund einer Allergie vermehrt husten und niesen, geben Sie uns bitte Bescheid.

 

 

Falls bei Ihrem Kind, bei Ihnen oder bei einer in Ihrem Haushalt lebenden Person eine Coronainfektion auftritt, müssen Sie dies umgehend der Schule melden. Wir informieren dann das Gesundheitsamt, von wo aus alle weiteren Abläufe koordiniert werden. 
 

  • „Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzuholen. Bis zum Verlassen der Schule sind sie getrennt unterzubringen und angemessen zu beaufsichtigen (S.6/7 Vorgabe MSB). Die Schulleitung nimmt Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf, das über das weitere Vorgehen entscheidet. Halten Sie in diesen Fällen Rücksprache mit Ihrem Arzt oder dem Stadtdienst Gesundheit, was zu tun ist. 
     
  • Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer COVID-19- Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens, sollen Kinder, die über keine weiteren Symptome als Schnupfen verfügen, erst einmal 24 Stunden zu Hause bleiben und beobachtet werden. Wenn dann keine weiteren Symptome auftreten, darf das Kind wieder am Unterricht teilnehmen.
     

Befreiung vom Präsenzunterricht

Die Teilnahme am Unterricht ist verpflichtend und liegt nicht im Ermessen der Eltern. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schulpflicht.

 

  • „Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.“ (Vorgabe MSB) In diesen Ausnahmefällen wenden Sie sich bitte an die Schulleitung.
  • Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit.“ (Vorgabe MSB)

Die vom Präsenzunterricht befreiten Schülerinnen und Schüler erhalten Distanzunterricht. Die Teilnahme ist verpflichtend, ebenso die Vorbereitung auf diesen Unterricht, eine aktive Beteiligung und die Anfertigung von Aufgaben und Hausaufgaben. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auch auf die im Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

 

Distanzunterricht bei Quarantänemaßnahmen

Die Anwesenheit in der Schule, also die Teilnahme am Präsenzunterricht und sonstigen Schulveranstaltungen, ist für die Dauer einer Quarantäne ausgeschlossen; dabei ist von 14 Tagen auszugehen. Die zur Quarantäne verpflichteten Schülerinnen und Schüler erhalten Distanzunterricht.

 

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit einer Corona-positiven Person hatten. Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen dem positiven Test einer Person und der Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren. Wir möchten die Nutzung allen am Schulleben unserer Schule Beteiligten ausdrücklich empfehlen!
 


 Weitere Informationen

Informationen des Ministeriums für Schule und Bildung

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Schule und Bildung.

Stadt Solingen

Aktuelle Informationen zu den Hygienemaßnahmen finden Sie auf der Seite der Stadt Solingen.

 

Grundschule Weyer, Sternstraße 25, 42719 Solingen, Impressum/Datenschutzerklärung